Tarmstedt aktuell August 2011

Liebe Tarmstedterinnen, liebe Tarmstedter,
am 11. September 2011 ist es so weit. Dann wählen Sie den neuen Tarmstedter Gemeinderat. Sie entscheiden, wer in den nächsten fünf Jahren in Tarmstedt die Gemeindepolitik lenken soll. Wir, die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den künftigen Gemeinderat Tarmstedt, stehen auch für die kommende Wahlperiode bereit, unsere Erfahrung, unsere Ideen und unsere Tatkraft für die zukünftigen Aufgaben einzusetzen. Auch für die kommenden fünf Jahre gilt unser Motto:
Wir machen Politik für Jung – für Alt – für Tarmstedt.
Wir sind offen für Ihre Anregungen und für Ihre Anliegen und wollen uns verantwortlich darum kümmern, auch wenn wir nicht in jedem Fall gleich eine Lösung parat haben. Wir sorgen dafür, dass politisches Handeln vor Ort für Sie transparent ist, gerade wenn der Entscheidungsprozess bei manchen Vorhaben etwas länger dauert.
Ein Blick zurück
Die letzten fünf Jahre in der Gemeinde Tarmstedt hatten es in sich. Nach der großartigen 750-Jahrfeier begann man mit der Dorferneuerungsplanung. Die Umgestaltung der Bauernreihe und unsere „Bewegte Poststraße“ können sich sehen lassen. Für die Ausstel- lungs-GmbH wurde eine erfolgreiche und zukunftsorientierte Struktur erarbeitet. Im Fasanenweg konnte eine Krippe mit Photovoltaikanlage gebaut und der „Tafel“ und dem Gemeindearchiv die erforderlichen Räume bereitgestellt werden. Darüber hinaus wurde der Schotterweg „Am Berg“ ausgebaut, die Buswarte- häuschen ersetzt und ein Verkehrskonzept erarbeitet.
Für die Einrichtung eines Seniorenpflegeheimes und für den Bau einer Biogasanlage wur- den die entsprechenden Bebauungspläne aufgestellt. Der freiwilligen Feuerwehr konnte der Gemeinderat bei der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges helfen. Auch wur- de ein jährlicher Ehrenamtstag eingerichtet und ein Konzept für die Begrünung unserer Straßen auf den Weg gebracht.

TLF 16/25
Für die kommenden fünf Jahre haben wir uns viel vorgenommen. Hier unsere Positionen für die Kommunalwahl 2011
Wir bringen Tarmstedt voran
- Seit 2007 ist die Gemeinde Tarmstedt in der Dorferneuerung. Der gebildete Arbeitskreis „Dorferneuerung“ hat ehrenamtlich und zukunftsorientiert Projekte diskutiert und erarbeitet. Mit der Neugestaltung der „Bewegten Poststraße“ und der Bauernreihe hat Tarmstedt einen großen Schritt nach vorne getan. Für die Umgestaltung des Friedhofes sind die Weichen gestellt. Die „Kulturmeile“, die Umgestaltung des Jan-Reiners-Platzes und die Gestaltung des Platzes vor dem Tarmstedter Hof sind weitere Projekte, die noch angeschoben werden müssen.
- Viele Fußwege im Ort sind in einem schlechten Zustand. Auch müsste die Straßenbeleuchtung energetisch optimiert werden. Für beide Maßnahmen müssen die entsprechenden Konzepte erarbeitet werden.
- Zur Entlastung der Straße „Weidedamm“ und zur Schaffung eines neuen Radweges wird die Anbindung des Wirtschaftsweges hinter dem Klärwerk nach Grasberg vorangetrieben.
Wir engagieren uns für Jung – für Alt – für Tarmstedt
• Der Jugendtreff Tarmstedt ist in einem der wenigen noch erhaltenen alten Gebäude, dem „Alten Doktorhaus“, untergebracht. Das Gebäude ist sanierungsbedürftig. Mit viel Engagement haben die Jugendlichen in den letzten Jahren die Räume des Gebäudes in Eigenleistung gestrichen und verschönert. Dies ist ein Argument für die Erhaltung dieses Gebäudes. Die Öffnungszeiten konnten auf acht Stunden wöchentlich verlängert werden. Eine weitere Verlängerung streben wir an.
- Die Einrichtung eines Seniorenpflegeheimes an der „Bremer Landstraße“ ist auf einem guten Weg. Es werden aber nicht alle Wohnformen des seniorengerechten Wohnens für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger berücksichtigt. Daher werden wir Projekte wie „Tagespflege“ weiter unterstützen.
- Seit einiger Zeit hat die Gemeinde zur Betreuung der Kinder unter drei Jahren eine Krippe. Darüber hinaus werden wir über einen bedarfsorientierten und bezahlbaren Ausbau der Betreuungszeiten nachdenken.

Wir sind für sorgfältige Planung
- Tarmstedt hat sich in den zurückliegenden Jahren rasant entwickelt. In dem letzten neuen Baugebiet „Hinter dem Eichenbruche“ hat die Gemeinde nur noch ein freies Grundstück. Aufgrund der Marktlage haben größere Baugebiete mit über 30 Bauplätzen derzeit keine Zukunft. Die Planung eines kleineren Baugebiets, mit bis zu zehn Bauplätzen und der Möglichkeit des ökologischen Bauens mit Regenwasserrückgewinnung und Fernwärmenutzung ist anzustreben.
- Tarmstedt als Wirtschaftsstandort verfügt derzeit über kein erweiterungsfähiges und interessantes Gewerbegebiet. Schon im Interesse bereitgestellter Arbeitsplätze vor Ort sollte die Planung eines neuen Gewerbegebietes angestrebt werden. Darüber hinaus sollte die Werbung von Neubürgern und die Entwicklung des Standortes für Handwerk und Dienstleistungsgewerbe aktiviert werden.
- Der Kreisel an der Hepstedter Straße hat sich als Verkehrsberuhigung bewährt. Aber insbesondere an den Ortseingängen aus Richtung Zeven und Bremen ist eine Beruhigung des Verkehrs noch dringend erforderlich. Des Weiteren ist die Verkehrssituation an der Kreuzung Hepstedter Straße und Hauptstraße nicht zufriedenstellend. Hier wird über die Einrichtung einer Ampelanlage nachgedacht.
Wir haben klare Standpunkte – dennoch sind wir offen für jede Meinung
- Ein schönes Umfeld gehört zu den Grundbedürfnissen aller. Das beschlossene Konzept für die Begrünung der Tarmstedter Straßen und Wege ist zügig umzusetzen. Auch könnte ein ortsnahes Grundstück bereitgestellt werden, auf dem Bürger zu besonderen Ehrentagen „ihren“ Baum pflanzen können.
- Wir haben uns in den letzten Jahren im Gemeinderat für eine Öffnung zum Bürger und gleichzeitig für einen offenen Dialog mit den Gewerbetreibenden eingesetzt. Dieses soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt und möglichst noch optimiert werden.
- Tarmstedt hat viele Vereine und Verbände, die sich hervorragend für „ihr Tarmstedt“ einsetzen. Diese wichtige Arbeit muss besonders im Interesse unserer Jugend, weiter vom Gemeinderat unterstützt werden.














